Akupunktur bei Allergien

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Akupunktur bei Allergien: Akupunktur   wird   bei   Allergien   häufig   eingesetzt   und   kann   nach   meiner   Erfahrung   zu   raschen   Therapieergebnissen führen.    Sowohl    die   Augensymptome    wie    Rötung,    Juckreiz,   Tränen,    als    auch    “laufende”    oder    “verstopfte”    Nase (Heuschnupfen)   oder   Husten   bei   allergischem   Asthma   können   mit   Akupunktur   behandelt   werden   (1,   2).   Gerade   bei allergischem   Asthma   ist   die   zusätzliche   Gabe   von   chinesischen   Heilkräutern   meiner   Meinung   nach   empfehlenswert (3).   Aber   auch   bei   Augen-   und   Nasensymptomen   gibt   es   spezielle   Kräuter   wie   z.B.   Chrysanthemenblüten   oder Magnolienblüten, die traditionell genau für diese Beschwerden ausgewählt werden. Auch   bei   chronischer   Sinusitis   (Nasennebenhöhlenentzündung)   kann   Akupunktur   sinnvoll   sein   (3),   doch   auch   hier würde   ich   zur   Kombination   mit   Heilkräutern   raten.   Heilkräuter   mit   einem   aromatischen   Geschmack   haben   nach Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Eigenschaft, die Sinne - z.B. die Nase - zu öffnen. Unten   sind   einige   Studien   aufgeführt,   bei   denen   Patienten   mit   allergischer   Rhinitis   (”Heuschnupfen”)   erfolgreich   mit Akupunktur   behandelt   wurden   (1-4).   Die   Therapiedauer   innerhalb   der   Studien   lag   bei   5-8   Wochen.   Im   Einzelfall   ist   die nötige Behandlungsdauer sicherlich individuell festzulegen. Neben   den   allergischen   Erkrankungen   der   Atemwege,   gibt   es   auch   die   allergischen   Reaktionen   des   Magen-Darm- Trakts,   z.T.   mit   Diagnosen   wie   “Reizdarm”   oder   “Nahrungsmittelallergien”   beschrieben.   Bei   Nahrungsmittelallergien werden    nach    der    Traditionellen    Chinesischen    Medizin    (TCM)    ebenfalls   Akupunktur    und    chinesische    Heilkräuter eingesetzt.   Ich   würde   den   Heilkräutern   bei   allergischen   Reaktionen   des   Verdauungstraktes   subjektiv   sogar   eine größere   Bedeutung   als   der   Akupunktur   beimessen.   Hierzu   sei   auch   eine   Studie   von   2011   genannt,   in   der   eine   über 2000   Jahre   alte   klassische   chinesische   Rezeptur   sehr   erfolgreich   in   der   Behandlung   von   Nahrungsmittelallergien eingesetzt wird (5). Allergische   Reaktionen   in   Form   von   Juckreiz   und   Quaddeln   konnten   in   einer   Studie   der TU   München   bei   Patienten   mit Neurodermitis (atopischem Ekzem) durch Akupunktur vermindert werden (6). Zur Akupunktur im Allgemeinen: Die   Akupunktur   basiert   auf   der   Vorstellung,   dass   das   “qi”   (nach   Auffassung   der   chinesischen   Medizin   eine   sehr wichtige,   wenn   nicht   die   wichtigste   Energieform   im   menschlichen   Körper)   auf   einer   Art   “Bahnen”   zirkuliert.   Diese Bahnen   bezeichnet   man   auch   als   Leitbahnen   oder   Meridiane.   Auf   den   Leitbahnen   liegen   die   Akupunkturpunkte   oder umgekehrt,   durch   Zusammenfassen   von   Akupunkturpunkten   ähnlicher   Wirkung   erhält   man   die   Leitbahnen.   Indem man   dünne   Nadeln   in   die   Haut   einbringt,   wird   der   qi-Fluss   in   den   Leitbahnen   reguliert.   Die   Vorstellung   dabei   ist,   dass das   qi   durch   Nadeln   gelenkt   werden   kann.   So   können   beispielsweise   Stauungen   des   qi-Flusses,   die   sich   sehr   häufig in    Form    von    Schmerzen    äußern,    therapiert    werden.    Schmerzzustände    sind    daher    auch    ein    sehr    häufiges Einsatzgebiet   dieser   Methode.   Darüber   hinaus   gibt   es   zahlreiche   weitere   Krankheitsbilder,   bei   denen   mit   Akupunktur Heilerfolge erzielt werden können. Quellenangaben: (1) Acupuncture for persistent allergic rhinitis: a randomised, sham-controlled trial, Xue et al., 2007 Teilnehmerzahl: 80, Therapiedauer: 8 Wochen, Therapiehäufigkeit: 2 mal/Woche Akupunktur Ergebnis: Wirksamkeit der Akupunktur bei allergischer Rhinitis (Reizung der Nasenschleimhaut) belegt (2)    Acupuncture    and    Chinese    herbal    medicine    in    the    treatment    of    patients    with    seasonal    allergic    rhinitis:    a randomized-controlled clinical trial, Brinkhaus et al. 2004 Teilnehmerzahl:   51,   Therapiedauer:   6   Wochen,   Therapiehäufigkeit:   1   mal/Woche Akupunktur   +   täglich   chinesische Heilkräuter Ergebnis:   Wirksamkeit   der   Akupunktur   bei   allergischer   Rhinitis   (Reizung   der   Nasenschleimhaut)/Heuschnupfen belegt (3) Acupuncture for Improving Chronic Rhinosinusitis Complicated with Persistent Allergic Rhinitis, Kim et al. 2010 Teilnehmerzahl: 19, Therapiedauer: 5 Wochen, Therapiehäufigkeit: 2 mal/Woche Akupunktur Ergebnis:   Wirksamkeit   der   Akupunktur   bei   chronischer   Nasennebenhöhlenentzündung   mit   allergischer   Rhinitis (Reizung der Nasenschleimhaut) belegt (4)   Acupuncture   in   seasonal   allergic   rhinitis   (ACUSAR)--design   and   protocol   of   a   randomised   controlled   multi-centre trial. Brinkhaus et al., 2010 Teilnehmerzahl: 400, Therapiedauer: 5 Wochen, Therapiehäufigkeit: 2 mal/Woche Akupunktur Ergebnis: Wirksamkeit der Akupunktur bei allergischer Rhinitis (Reizung der Nasenschleimhaut) belegt (5) Future Therapies for Food Allergies, Nowak-Węgrzyn et Sampson, 2011 (6)   Influence   of   acupuncture   on   type   I   hypersensitivity   itch   and   the   wheal   and   flare   response   in   adults   with   atopic     eczema - a blinded, randomized, placebo-controlled, crossover trial. Pfab et al. 2010
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Patienten mit Akupunkturnadeln
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